FEUERWEHREN MIT 100 MANN IM EINSATZ

FEUERWEHREN MIT 100 MANN IM EINSATZ BEIM BRAND EINES STALLGEBÄUDES VERENDEN RUND 20 RINDER / EINE PERSON LEICHT VERLETZT

Polizei bilanziert 200 000 Euro Schaden

© Waltraud Henninger

Rund 200 000 Euro Sachschaden sind bei dem Brand eines Stallgebäudes im Boxberger Stadtteil Unterschüpf entstanden.

Unterschüpf. Am Spätnachmittag des Mittwochs war es in Unterschüpf, so heißt es im Pressebericht der Polizei, aus bislang ungeklärter Ursache zum Brandausbruch in einem kombinierten Scheunen-/Stallgebäude gekommen (wir berichteten)

 

Vom Leiden erlöst worden

Im Stall befanden sich etwa 30 Rinder, zumeist Bullen. Von diesen verendeten ungefähr 20 Tiere infolge der Brandeinwirkung oder mussten aufgrund ihrer Verletzungen durch den hinzugerufenen Veterinär des Landratsamtes aus der Kreisstadt Tauberbischofsheim von ihrem Leiden erlöst werden.

Ein Tier musste außerdem durch Beamte der Polizei erschossen werden.

Beim Versuch, die Tiere aus dem Stall zu retten, erlitt eine Person leichte Brandverletzungen.

Die Freiwilligen Feuerwehren Unter- und Oberschüpf, Schweigern, Lengenrieden, Kupprichhausen, Boxberg sowie Bad Mergentheim waren mit 14 Fahrzeugen und 100 Mann vor Ort zur Bekämpfung des Feuers.

Durch das rasche Eingreifen wurde ein Übergreifen des Feuers auf ein angrenzendes Wohnhaus verhindert.

Der Gesamtschaden am Gebäude sowie der angebrachten Photovoltaik-Anlage wird auf etwa 200 000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern derzeit noch an. pol

© Fränkische Nachrichten, Donnerstag, 30.08.2018

 

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